Neue Initiative des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins gestartet: G9-jetzt!


Für die unverzügliche Rückkehr zum neunjährigen Bildungsgang an unseren Gymnasien:


Eltern fordern sofortige Verbesserungen!



Unsere Forderung:



Ab August 2010 muß G9 wieder zum Pflichtstandard für alle Gymnasien werden,
und alle bereits nach G8 Lernenden müssen gleichzeitig nach G9 umsteigen dürfen!



Mehr auf unserer G9-jetzt!

Neue themenspezifische Webseite des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins gestartet:

Kritik an der Gemeinschaftsschule -
eine neue Dimension:



Die Jena-Plan-Schule, Vorläuferin der Gemeinschaftsschule, entstand als Erziehungsinstrument für den Aufbau einer nationalsozialistisch geprägten Gesellschaft.



Alle charakteristischen Merkmale der heutigen Gemeinschaftsschule finden sich im Jena-Plan-Konzept aus dem Jahr 1927 wieder, so Dr. Ulrich Kliegis, Vorsitzender des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V., heute gegenüber der Presse. Die Jena-Plan-Schule Petersens wird auch heute noch den schleswig-holsteinischen Lehrern in ihren mehrstündigen Umschulungskursen, die ihnen zur Bewältigung ihrer neuen Aufgaben zuteil werden, als leuchtendes Beispiel einer kind-orientierten Pädagogik präsentiert. Wir zeigen auf, welche Fehleinschätzung der Intentionen Petersens hinter diesem Konzept steht.

Als Peter Petersen dieses als Professor für Erziehungswissenschaften an der Universität Jena entwarf und in der sog. Jena-Plan-Schule verwirklichte , war sein erklärtes Ziel, ein Umfeld für die Erziehung junger Menschen im völkischen, führerorientierten, nur auf die reibungslose Gemeinschaftsanpassung gerichteten Sinn zu schaffen.

Er half damit, die Grundlagen für eine nationalsozialistische Gesellschaft aufzubauen. Unterstützung fand er dabei vor allem in Ernst Krieck, Erziehungswissenschaftler zunächst in Frankfurt am Main, später an der Universität Heidelberg, wo er, Krieck, 1933 auch Rektor wurde. Krieck war SS-Sturmbannführer und Mitglied des SD (Sicherheitsdienst). Kriecks Mitwirkung am Zustandekommen der Jena-Plan-Schulen war wesentlich für deren Erfolg.

Petersen legte seine Schule so an, daß schon allein durch ihre Struktur Demokratie, liberales Denken und Individualität unterdrückt wurden, so Petersen in seinem Buch "Der Kleine Jena-Plan", wie es heute noch im Handel als aktuelles Unterrichtsmaterial für Lehramtsstudenten und andere zu kaufen ist.

Eben dieses war Petersens oberstes Ziel, die Schule als staatliches Erziehungsinstrument zu nutzen. Eine Wissensvermittlung als Zweck und Aufgabe der Schule trat dahinter weit zurück.

Daraus ergibt sich heute die Frage, was die Befürworter der heutigen Gemeinschaftsschule eigentlich bezwecken, und weiter die Frage, ob eine solche Schulstruktur, die zwangsläufig durch ihr streng an NS-Idealen orientiertes Leitbild zu gar keinem anderen Ergebnis als der Erziehung willfähriger Untertanen mit begrenztem Wissensschatz führen kann, in unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft ihren Platz haben kann.

Wir legen Wert auf die Feststellung, daß unsere Kritik am Gemeinschaftsschulkonzept, besonders in diesem historischen Kontext, keine Kritik an den Lehrkräften unseres Landes ist. Im Gegenteil: Wir sind zutiefst davon überzeugt, daß sie alle überzeugte gute Demokraten sind. Die Kritik richtet sich vielmehr gegen die Ideengeber in den beteiligten Parteien und die Politiker, die dieses Schulkonzept aus tiefdunkler Zeit, ersonnen von einem rassistischen, antisemitischen und führerergebenen Bildungsideologen, ungeprüft in unsere Zeit übernommen haben und die nichts Böses ahnenden Kinder und ihre Eltern zur Annahme dieses Systems überredet haben.

Der Schleswig-Holsteinische Elternverein hat zu diesem Thema eine Extra-Webseite unter der Adresse http://www.gemeinschaftsschule-aktuell.de eingerichtet.





Hilfen und Hinweise für Eltern, deren Kinder noch nicht schulreif sind:

Beurlaubungsanträge für noch nicht schulreife Kinder so bald wie möglich stellen!


Alle Eltern, deren Kinder trotz festgestellter Nicht-Schulreife von der sinnlosen Zwangseinschulung nach Stichtagsregelung bedroht waren, können aufatmen. Der Petitionsausschuß des Landtags, der sich u.a. mit Härtefällen, die durch gesetzliche Regelungen zustandekommen, beschäftigt und nach Lösungsmöglichkeiten sucht, hat sich auf Antrag mehrerer Eltern mit dem Thema Zwangseinschulung nach Stichtagsregelung befaßt und beschlossen, dem Bildungsministerium dringend nahezulegen,
„dafür Sorge zu tragen, dass die Schulen beziehungsweise die Schulämter von dieser Beurlaubungsmöglichkeit Gebrauch machen, wenn dies das Wohl des Kindes im Einzelfall gebietet. Als Grundlage für die Entscheidung über eine Beurlaubung aus gesundheitlichen Gründen sollten - neben schulärztlichen Untersuchungsergebnissen - insbesondere auch Empfehlungen der behandelnden Kinderärzte, Therapeuten und Betreuungseinrichtungen sowie Einschätzungen der Eltern herangezogen werden.“

Hier haben wir jetzt einige Ratschläge für Sie zusammengestellt, die Ihnen helfen sollen, erfolgreich eine Beurlaubung Ihres Kindes von der Einschulung zu beantragen, wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind.
Da nicht alle Eltern Internetzugang haben und leider immer noch nicht alle Menschen mit Internetzugang täglich auf die Elternvereins-Homepage schauen, möchten wir Sie herzlich bitten, diese Informationen bitte auch direkt im Freundes-, Nachbarn- und Bekanntenkreis weiterzugeben. Sie helfen damit allen Kindern, die trotz fachlicher Bedenken seitens der Kinderärzte, Betreuer u.v.a., letztlich auch der Eltern selbst (s.o.!), nach ministeriellem Willen zwangseingeschult werden sollen.
Dieser flächendeckenden Zwangseinschulung haben beherzte Eltern (mit leiser Beratung durch den Schleswig-Holsteinischen Elternverein, aber natürlich auch mit der kräftigen Unterstützung vieler anderer um das Wohl der Kinder besorgter Leute) einen Riegel vorgeschoben:
Sie haben den Petitionsausschuß des Schleswig-Holsteinischen Landtags angerufen und erreicht, daß Kinder, die noch nicht schulreif sind, aber nach dem neuen Schulgesetz unbarmherzig in die Schule gezwungen werden sollten, nun doch vom Schulbesuch beurlaubt werden können.

Wichtig!

Wenn Sie bereits einen Antrag an den Schulrat bzw. an die Grundschule gestellt haben und dieser abgelehnt worden ist, stellen Sie den Antrag erneut!
Die Rechtssituation hat sich erst am 12. Juni 2007 wieder zugunsten der Kinder geändert - alle früheren Entscheidungen (Ablehnungen) sind damit nicht mehr haltbar. Wie Sie Ihren Antrag am besten stellen, dazu geben wir Ihnen weiter unten Hinweise und Tipps.
Wir haben sogar von Fällen erfahren, in denen Schulärzte Kinder, die einfach noch nicht schulreif sind, aufgrund ihrer noch nicht fertig entwickelten Auffassungsgabe in Förderschulen für geistig Behinderte verweisen wollten. Es ist schauerlich, wie tief die Schulbürokratie in den Schlamm gefahren worden ist.
Wohlgemerkt: Die Förderschulen für geistig Behinderte sind sehr segensreiche Einrichtungen, die den Kindern, die auf deren Hilfe angewiesen sind, unschätzbare Hilfe geben.
Aber sie sind nicht dafür geschaffen, Kinder, die aufgrund eines von der Großen Koalition in wahnwitziger Eile und ohne den Anflug eigenen kritischen Nachdenkens zusammengetackerten Schulgesetzes ohne Not zu früh in die Schule geschickt werden sollen, aufzufangen. Wenn Sie von einer solchen Entscheidung betroffen sind oder davon wissen, sorgen Sie bitte dafür, daß das betroffene Kind von seinem Kinderarzt, seinen bisherigen Betreuern etc. erneut beurteilt wird, und stellen Sie dann einen Antrag auf Beurlaubung!
Mittlerweile scheint auch geklärt zu sein, daß die weitere Förderung dieser Kinder in Kindergärten und ähnlichen Einrichtungen wieder sichergestellt ist - so hat es die Bildungsministerin jedenfalls in den letzten Tagen vor den Sommerferien in mehreren Presseerklärungen und sogar im Landtag erklärt und zugesagt.

Also, zur Sache:

Wie stelle ich einen Antrag auf Beurlaubung meines gerade schulpflichtig gewordenen Kindes?

Dazu haben wir hier einige praktische Hinweise zusammengestellt.
Wichtig! Den Antrag so bald wie möglich stellen! Falls Sie gerade verreist sind und dieses an Ihrem Urlaubsort fernab der Heimat lesen: Stellen Sie den Antrag, sobald sie wieder zu Hause sind! Es ist zwar auch möglich, den Antrag noch gleich zu Beginn der Unterrichtszeit nach den Ferien zu stellen; aber das bringt hautpsächlich für Ihr Kind Extrabelastungen, die möglichst vermieden werden sollten.

Hier geht's zu den Hinweisen zur Antragstellung.


Im nachfolgenden Artikel finden Sie nähere Informationen, wie der Beschluß des Petitionsausschusses, der die Rechtsgrundlage für die faktische Aufhebung der Zwangeseinschulung bildet, zustande kam.

Petitionsausschuß bestätigt Elternposition

Zwangseinschulungen:
Schulgesetz weiter entschärft


Kiel – „Ab sofort müssen Kinder mit Entwicklungsrückständen in Schleswig-Holstein nicht mehr zwangseingeschult werden – dem Petitionsausschuß des Schleswig-Holsteinischen Landtags sei Dank“, freute sich Ulrich Kliegis, Vorsitzender des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V., heute in Kiel.

Ein weiteres vom Schleswig-Holsteinischen Elternverein beratenes Elternpaar, deren Kind unter einer schweren angeborenen Gesundheitsstörung leidet, hat sich erfolgreich an den Petitionsausschuß des Kieler Landtags gewandt. Ihr Sohn, gerade mal sechs Jahre alt geworden, sollte nach dem Willen des Ministeriums gegen die Vorbehalte von Kinderärzten, Therapeuten, Betreuern und der Eltern selbst unbedingt zum kommenden Schuljahr eingeschult werden. Der Petitionsausschuß hat jetzt in seinem Beschluß vom 13. Juni 2007 das Ministerium gebeten,
„dafür Sorge zu tragen, dass die Schulen beziehungsweise die Schulämter von dieser Beurlaubungsmöglichkeit Gebrauch machen, wenn dies das Wohl des Kindes im Einzelfall gebietet. Als Grundlage für die Entscheidung über eine Beurlaubung aus gesundheitlichen Gründen sollten - neben schulärztlichen Untersuchungsergebnissen - insbesondere auch Empfehlungen der behandelnden Kinderärzte, Therapeuten und Betreuungseinrichtungen sowie Einschätzungen der Eltern herangezogen werden.“

Nach dem vor einigen Tagen bekanntgewordenen Beschluß des Petitionsausschusses, daß für als Frühgeborene auf die Welt gekommene Kinder nicht das tatsächliche, sondern das berechnete reguläre Geburtsdatum als Entscheidungskriterium gelten möge, ist dieses der zweite große Schritt zurück in Richtung Vernunft. Regierung und Parlamentsmehrheit wären wohlberaten, den strittigen § 15 des neuen Schulgesetzes unverzüglich durch die bisherige Regelung zu ersetzen – inhaltlich ist er durch den Beschluß des Petitionsausschusses jetzt ohnehin neutralisiert worden.

Der ganze Wortlaut des Beschlusses findet sich hier.

„Zu bemängeln ist aber nach wie vor“, so Kliegis, „daß die Kinder, die nun doch nicht in die Schule gezwungen werden, als beurlaubte Schulkinder gelten und damit keinen Anspruch mehr auf einen geförderten Kindergartenplatz haben. Das stellt viele ohnehin durch das Handicap ihrer Kinder belastete Familien vor weitere, unnötige Probleme. Der alte Rechtsstatus der „Rückstellung vom Schulbesuch“ muß daher unverzüglich wiederhergestellt werden.“



Elternvereinsvorsitzender fordert:

Gemeinschaftsschul-Genehmigungen aussetzen!


Kiel – „Angesichts der völlig ungeklärten Frage, wie der höhere Lehrerstellenbedarf der Gemeinschaftsschulen ohne Schaden für alle anderen Schularten und –formen gedeckt werden kann, ist die Genehmigung von Gemeinschaftsschulen durch die Bildungsministerin ein unverantwortliches Vorgehen“, kritisierte Ulrich Kliegis, Vorsitzender des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V., heute (18.Juni07) in Kiel die Praxis des Bildungsministeriums. „Es kann nicht angehen, daß Schülerinnen und Schüler je nach Schulart und –form unterschiedlich gut mit Unterrichtsangeboten versorgt werden. Das ist Bildungsungerechtigkeit der schlimmsten Art!

Die derzeit vom Bildungsministerium vorangetriebene Forderung an die Schulträger, sich für einen Ersatz der bewährten Haupt- und Realschulen durch Regional- oder Gemeinschaftsschulen zu entscheiden, ist nur mit der Angst zu erklären, nach der Kommunalwahl 2008 nicht mehr genügend Gemeinschaftsschul-Befürworter in den Kommunalparlamenten sitzen zu haben. Das Schulgesetz läßt den Schulträgern dazu Zeit bis 2010.

Es zeigt sich, daß niemand in der Regierungskoalition die Folgen dieses Schulgesetzes auch nur annähernd zu Ende gedacht hat.

Mit der von der Bildungsministerin geschickt gestalteten Zeitplanung, Gemeinschaftsschulen schon ein Jahr vor Regionalschulen zu genehmigen, hat sie ein sinnloses Windhundrennen in den Gemeinden ausgelöst, in denen man dem Traum anhängt, daß eine Gemeinschaftsschule ein Gymnasium ersetzen könnte.

Alle Erfahrungen und Untersuchungen beweisen das Gegenteil. Der Weg über die Regionalschule zum Abitur ist da vergleichsweise noch gangbarer, wenn er auch steiniger als der bisherige Weg über die klassische Realschule sein wird.

Vor allem werden sich beide neuen Schularten aber zum Nachteil der Hauptschüler auswirken, die in allen vergleichbaren Einrichtungen in der Praxis nur noch als mitlaufendes Rad am Wagen gesehen werden.

Wenn für Gemeinschaftsschulen plädiert wird, dann doch regelmäßig nur mit dem Traum von der gymnasialen Oberstufe. - Wo bleibt das Engagement für die Hauptschüler? Was ist eigentlich Bildungsgerechtigkeit?

Das Bildungsministerium sollte die bereits erteilten Genehmigungen für Gemeinschaftsschulen außer Kraft setzen und die Schulträger in Ruhe ihre Hausaufgaben, nämlich eine qualifizierte Schulentwicklungsplanung durchzuführen, machen lassen. Dazu gehört eine detaillierte Personal-, Raum- und Sachmittelplanung.

Alles andere geht nur zu Lasten der Schülerinnen und Schüler, die in ihrer Schulkarriere leider keine Chance haben werden, die durch das Polit-Chaos verursachten Defizite jemals wieder aufzuholen.“
Dieser Text als pdf-Datei zur Übertragung auf Ihren Rechner


Aktuelle Meinungsumfrage in Schleswig-Holstein:

72 % für den Erhalt unserer
Haupt- und Realschulen!

Die Kieler FDP-Landtagsfraktion hat mittels einer bei DIMAP in Auftrag gegebenen Meinungsumfrage eine aktuelle politische Bestandsaufnahme erstellt.

Befragt wurden Ende Mai/Anfang Juni 2007 eintausend Bürgerinnen und Bürger aus Schleswig-Holstein.
Das bildungspolitisch wenig überraschende Ergebnis:

72% der Befragten sprachen sich gegen eine Zwangszusammenlegung von Haupt- und Realschulen und damit gegen eine Abschaffung dieser eigenständigen Schularten aus.

Nur 20% fanden an diesem Konzept Gefallen.




Kleine Erleichterung für Frühgeborene -

ein erster Schritt, aber noch zu kurz


Erfreut zeigte sich Dr. Ulrich Kliegis, Vorsitzender des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V., heute in Kiel über den Ausgang eines Petitionsverfahrens (AZ L142-16/827 v. 29.5.07) zum Thema Einschulungstermin frühgeborener Kinder.

Das neue, im Januar 2007 im Kieler Landtag beschlossene Schulgesetz schreibt eine Zwangseinschulung aller vor dem Stichtag 1. Juli jeweils sechs Jahre alt werdenden Kinder eines Jahrgangs vor. Dabei bleiben Entwicklungsverzögerungen, Folgen von Krankheiten im Kindesalter etc., anders als bisher, unberücksichtigt. Diese Neuregelung stieß auf heftige Kritik von Kinderärzten, Eltern und vielen anderen. Bislang wurden noch nicht schulreife Kinder von der Einschulung zurückgestellt.

Wenigstens für Kinder, die durch eine Frühgeburt vor dem 1.Juli eines Jahres auf die Welt gekommen sind, deren regulärer, berechneter Geburtstermin aber danach gelegen hätte, gibt es jetzt eine Erleichterung: Ein vom Schleswig-Holsteinischen Elternverein beratenes Elternpaar hat erfolgreich den Petitionsausschuß des Schleswig-Holsteinischen Landtags eingeschaltet. Dieser hat dem Bildungsministerium gegenüber angeregt, bei Frühgeborenen den berechneten Geburtstermin als Einschulungskriterium zugrundezulegen. Dieser Anregung ist das Ministerium nun gefolgt und hat dies dem Petitionsausschuß mitgeteilt.

Mehr...

Ernüchterung in Schweden

Notenfreies Lernen soll abgeschafft werden

Oberstufenschüler schaffen zu selten den Abschluß


Quelle: Financial Times Deutschland
Schweden will sein international hochgelobtes Schulsystem reformieren. Zu viele Schüler verlassen die gymnasiale Oberstufe ohne vollständigen Abschluß. Ausgerechnet Deutschland soll nun als Vorbild für Reformen dienen.

Auch in puncto Integration funktioniert das System laut Regierung nicht, wie es soll. Schüler aus zugewanderten Familien schneiden bereits in der Mittelstufe schlechter ab, 20 Prozent haben keine ausreichenden Leistungen in den Hauptfächern. Nur jeder zweite ausländische Schüler schafft das Abi in der Regelzeit. Auf diese Schwächen zeigt Björklund und will genau die Elemente abschaffen, die Bildungsforscher als vorbildlich loben und die viele deutsche Schulen inzwischen kopieren. Mit dem notenfreien Lernen bis zur achten Klasse soll Schluß sein, auch das Betragen soll künftig zensiert werden.

Zum Bericht der Financial Times Deutschland




Erfahrungen mit G8

Die 50-Stunden-Woche des jungen Sascha

Quelle: Münchener Merkur
Muß ein Schüler am achtjährigen Gymnasium zu viel lernen? Nach einer Umfrage der Landeselternvereinigung der Gymnasien in Bayern klagen die Eltern über eine zu hohe Belastung ihrer Kinder. Immer wieder ein Streitpunkt: Die Schüler bekommen Hausaufgaben auf, obwohl sie Nachmittagsunterricht hatten.
Zum Bericht des Münchener Merkur
Ein Kommentar des Münchener Merkur





Bayern

Rückkehr zum G 9?

Quelle: Münchener Merkur
„Halbfertige Baustelle” - Philologen fordern 600 neue Lehrer fürs G 8
München - Das G 8 steht weiter in der Kritik. Die SPD-Landtagsfraktion und der Bayerische Philologenverband (BPV) fordern eine Verbesserung der Ausbildungssituation an Gymnasien. Der BPV kann sich sogar die Rückkehr zum G 9 vorstellen.

Zum Bericht des Münchener Merkur




Herzlichen Glückwunsch!

Erfolg für schleswig-holsteinische Grund- und Hauptschulen beim Hauptschulpreis 2007

Die besten Hauptschulen in Schleswig-Holstein:

Quelle: Gemeinnützige Hertie-Stiftung

Breklum, 28. März 2007

Schulen aus Schafflund, Breklum und Lübeck werden für besondere pädagogische Leistungen ausgezeichnet


In Breklum wurden heute die Grund- und Hauptschule Schafflund, die Grund- und Hauptschule Breklum und die Anna-Siemsen-Schule Lübeck mit dem Landespreis des bundesweiten Hauptschulpreises 2007 – Deutschlands beste Schulen mit Hauptschulabschluß - ausgezeichnet.

Der Preis wird alle zwei Jahre von der Hertie-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände vergeben. An dem mit rund 240.000 Euro dotierten Wettbewerb beteiligten sich bundesweit über 500 Schulen mit Hauptschulabschluß.
Mehr zum Thema in den nächsten Tagen an dieser Stelle. Zur Pressemitteilung der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung




Ganz aktuell:

Handreichung für Kommunen und Kreise erläutert neue Vorschriften des Schulgesetzes zur Schulentwicklungsplanung

KIEL. Die heute (27. März) vom Bildungsministerium veröffentlichte „Handreichung für Schulträger“ erläutert die Vorschriften des neuen Schulgesetzes, die die Gestaltung der Schullandschaft betreffen. Sie gibt Antworten auf Fragen nach Mindestgrößen für Schulen, Schulträgerstruktur, Schullastenausgleich oder wie organisatorische Verbindungen von Schulen gestaltet werden können.

So werden zum Beispiel ausführlich Fragestellungen der Schulentwicklungsplanung erörtert. In diesem Zusammenhang wies Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave auf die Bedeutung einer gründlichen Planung in diesem Bereich hin: „Fehlplanungen und unnötige Ausgaben können vermieden werden, wenn die Schulangebote auf der Basis regionaler Schülerzahlprognosen und in Absprache mit der Schulaufsicht weiter entwickelt werden.“ Ziel einer guten Schulentwicklungsplanung sei es, trotz rückläufiger Schülerzahlen ein pädagogisch hochwertiges und wohnortnahes Schulangebot zu sichern.
Quelle: Ministerium für Bildung und Frauen des Landes Schleswig-Holstein

Hier können Sie die vom Bildungsministerium herausgegebene Information als pdf-Dokument auf Ihren Rechner zaubern. Ein Klick genügt.

Vernor Muñoz Villalobos schadet dem Anliegen der UNO

Unwissen und Selbstüberschätzung prägen den Bericht des
UNO-Sonderberichterstatters für Bildung.


„Mit seiner von keinerlei Sachkenntnis beschwerten Kritik am deutschen Bildungsangebot schadet Señor Muñoz leider dem Anliegen der UNO, dort, wo das Schulwesen wirklich am Boden liegt, Hilfe zu bieten.

Im Interview des „Morgenmagazins“ am 21.März offenbarte er seine absolute Unkenntnis des Aufbaus und der Struktur des deutschen Bildungssystems. Wenn er mit gleichem Unvermögen auch die Schulsysteme von Ländern wie Botswana und Malawi, die er vor Deutschland auf seiner Bildungsreise besuchte, darstellt, ist den in diesen Ländern lebenden Kindern leider überhaupt nicht gedient.

Die offenkundige Inkompetenz des Sonderberichterstatters ist nicht geeignet, Vertrauen in die Bemühungen der UNO zu schaffen und Hilfe dafür einzuwerben. Das ist traurig, weil es den Kindern, die diese Hilfe wirklich brauchen, Chancen verwehrt.“ kritisierte Ulrich Kliegis, Vorsitzender des Deutschen Elternvereins e.V., heute in Kiel den Bericht des UNO-Sonderberichterstatters für Bildung.

Volltext der Pressemitteilung des DEV

Keine Katze im Sack kaufen!

GEW: Erst Vorgaben abwarten


Raisdorf – Die Schulträger stehen derzeit vor der Frage: Was soll aus den Haupt- und Realschulen werden? Eine Gemeinschafts- oder eine Regionalschule? Der Kreisverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) rät den zuständigen Kommunalpolitikern im Kreis Plön, erst alle Verordnungen des Landes abzuwarten, die zu den beiden Schulmodellen noch ausstehen.
Auf einer GEW-Diskussion in Raisdorf kritisierten viele Lehrkräfte den Druck, dem sie seitens der Kommunalpolitik ausgesetzt seien. Aus ihrer Sicht bedrängten die Verantwortlichen die Schulen, sich für eine Gemeinschafts- oder Regionalschule zu entscheiden.
Das sei noch gar nicht möglich, so die GEW-Kreisvorsitzende Christiane Pahnke.
Quelle: Kieler Nachrichten vom 10.3.2007


Der vollständige Artikel (Kieler Nachrichten)




Fehmarn:

Flucht vor der Gemeinschaftsschule


Fehmarn - Die geplante Gemeinschaftsschule auf Fehmarn treibt Schüler wie Lehrer aufs Festland. Viele Schüler wollen künftig das nächstgelegene Gymnasium in Oldenburg besuchen. Sie sehen sich durch den neuen Schultyp benachteiligt.
Quelle: Lübecker Nachrichten vom 8.3.2007


Der ganze Artikel (Lübecker Nachrichten)




Beim Geld hört bekanntlich die beste Freundschaft auf...

Schulreform - Stadt will Geld sehen


Kiel – Noch ist es nur eine grobe Schätzung, wie viel die Stadt für die Umsetzung des neuen Schulgesetzes zahlen muss. Doch die vermuteten Kosten von 4,15 Millionen Euro haben im Finanzausschuss fern sonstiger ideologischer Grabenkämpfe bei der umstrittenen Reform alle Fraktionen in einer Forderung geeinigt: Das Land muss die Kommunen finanziell unterstützen.
Quelle: Kieler Nachrichten vom 8.3.2007


Der ganze Artikel (Kieler Nachrichten)


Die Öffentlichkeit muss Vorurteile revidieren.

Hauptschulen – Verlierer des Bildungssystems?

Hauptschulabgänger 2005 Hauptschule: Sichtbare Erfolge dieser Schulform

Die Lernwerkstatt für viele leidet unter ihrem Image. Politik und Wirtschaft suchen einen neuen Kurs.
Quelle: Rheinischer Merkur vom 8.3.2007
Graphik: Rheinischer Merkur 1. 3. 2007


Eine Artikelsammlung zum Thema (Rheinischer Merkur)


Sprachheilgrundschule Preetz

Informationsbesuch öffnet die Augen

MdL Heike Franzen macht sich ein eigenes Bild


Quelle: Kieler Nachrichten, Regionalausgabe Ostholsteiner Zeitung / Plön v. 3.3.2007
Preetz – Erneuter Ortstermin in der Sprachheilgrundschule in Preetz: Vor dem Hintergrund der drohenden Schließung (die Kieler Nachrichten berichteten mehrfach) wollte sich die Landtagsabgeordnete Heike Franzen, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, selbst ein Bild von der sprachheilpädagogischen Arbeit an dieser Schule machen und stieß dabei auf etliche offene Fragen: So gäbe es beispielsweise unterschiedliche Auffassungen über die tatsächliche Zahl der Kinder, die hier gezielt gefördert werden.
Während das Bildungsministerium von derzeit zwölf Schülern ausgehe, würden dort tatsächlich insgesamt mehr als 30 sprachgestörte Kinder betreut, erfuhr sie. Neben einer ersten Klasse gehörten dazu auch Kinder im Kindergartenalter sowie vom Unterricht zurückgestellte Schüler mit Sprachfehlern. Der ganze Artikel (Kieler Nachrichten)


Zum gleichen Thema ein in den KN erschienener Leserbrief der Gründungsrektorin der Preetzer Sprachheilgrundschule:

(Mit freundlicher Genehmigung der Autorin)
... Als ich 1970 mit meiner Arbeit in Preetz begann, sollte ich zunächst nur an einer Grund- und Hauptschule (der Wilhelminenschule) auffällige Kinder für jeweils 15 Minuten aus dem Unterricht holen und therapeutisch behandeln, während die übrige Klasse ihren normalen Unterricht hatte.
Soll man jetzt wieder zu diesen anfänglichen Versuchen zurückgehen, die, da habe ich keine Zweifel, nur über kurz oder lang zu den gleichen deprimierenden Erkenntnissen führen werden, zu denen wir damals schon kamen?
Kindern mit schweren Sprachstörungen kann auf die seinerzeit praktizierte Art nur wenig geholfen werden. Damals haben wir gelernt, es besser zu machen.
Im Kreis Plön ist es wichtig und es hat sich bewährt, wenn Eltern mit sprachauffälligen Kindern ein voll ausgebautes, gut funktionierendes Zentrum finden, wo ihnen zielgerichtet und effektiv geholfen werden kann.
Der ganze Leserbrief


Lehrermangel gefährdet Schulreform

Aus dem Handelsblatt vom 7.3.2007

In Deutschland sind Lehrer für Mathe und Naturwissenschaften, neuerdings sogar Lehrer für Sprachen, Mangelware. Mancher Kultusminister stopft die Lücke mit Quereinsteigern ohne Pädagogikwissen. Von den Unis kommt nicht genug Nachwuchs. Nun gefährden Lehrermangel und Stundenausfall sogar die Reform der deutschen Schulen.
Der ganze Artikel (Handelsblatt)
"Versorgung der Schulen mit Lehrern lässt weiter zu wünschen übrig" (Handelsblatt, 24.11.06)


Landesverordnung über Gemeinschaftsschulen
Endgültige Fassung vom 06. März 2007


Am 6. März hat das Kabinett die endgültige Fassung der Landesverordnung über Gemeinschaftsschulen (Gemeinschaftsschulverordnung) verabschiedet. Hier können Sie sie als pdf-Datei auf Ihren Computer übertragen. Lesen und staunen! Kommentare zum Inhalt - und damit hier und da nützliche Verständnishilfen - werden wir hier in den nächsten Tagen veröffentlichen.

Wir können ja schon einmal gemeinsam über die Frage nachdenken, welcher Sinn wohl z.B. hinter dieser Regelung stecken mag:

(Zitat:)
(5) Durch die Wahl eines Wahlpflichtfaches wird den Schülerinnen und Schülern ab Jahrgangsstufe 7 eine individuelle Schwerpunktbildung ermöglicht. Das erste Wahlpflichtfach wird vierstündig ab Klassenstufe 7 erteilt. ... Bei Wechsel des ab Jahrgangsstufe 7 gewählten Wahlpflichtfaches ist die Versetzung in die gymnasiale Oberstufe ausgeschlossen.
(Zitat Ende.)

Individuelle Föderung? Sich aufs Kind einstellen? Seine Neugier fördern? War da was? - Avanti dilettanti!

Merke: Nicht überall, wo Gemeinschaftsschule draufsteht, ist auch Gemeinschaftsschule drin. Hier haben wir es mit einer Mogelpackung sondergleichen zu tun. Vom Kauf ist abzuraten.
Die Verordnung als pdf-Datei




Willkommen in Absurdistan!

Der Runderlaß des Ministeriums zu den
neuen Einschulungsregelungen


Am 20. Februar 2007 hat das Frauen- und Bildungsministerium einen Runderlaß an alle Grundschulen des Landes gerichtet, der die Schulen zur Einhaltung der neuen gesetzlichen Zwangseinschulungsbestimmungen verpflichtet.

Zitat:
... Einschulung 2007/08
Unterstützungsbedarf aufgrund einer verzögerten Entwicklung (z.B. auch Frühgeburt, Zwillingsgeburt u.a.m.)
In der Regel ist in diesen Fällen bisher auf die Möglichkeit der Zurückstellung zurückgegriffen worden. Dieser Entscheidung lag das Verständnis zugrunde, dass das Kind für die Anforderungen der Schule noch nicht genügend entwickelt sei.
Hier hat sich jedoch ein Paradigmenwechsel vollzogen:
Nicht das Kind muss schulfähig, sondern die Schule muss kindfähig sein.
Die Schulleiterin/der Schulleiter ist gefordert, gemeinsam mit den Eltern, der besuchten Kindertagesstätte, bereits einbezogenen Therapeuten/innen und ggf. unter Nutzung der Beratung durch das Förderzentrum zu überlegen, wie die Zeit vom vorgezogenen Einschulungsgespräch im Oktober/November des Vorjahres bis zum Schuleintritt für eine Entwicklungsförderung genutzt werden kann. ...

Zitat Ende.

Wissen Sie, was ein Paradigmenwechsel ist? Hinter fremdsprachlichen Schaumteppichen verbergen sich ja oft einfache Sachverhalte. Ein Paradigmenwechsel bedeutet ungefähr: eine Änderung der Sichtweise, was im Allgemeinen für richtig und sinnvoll gehalten wird. Nun ist uns das Ministerium für Frauen und Bildung noch die Auskunft schuldig, wer hier seine Sichtweise so geändert hat, daß das Kindeswohl dabei unter den Tisch fällt.
Vielleicht fragt man auch nochmal bei der großen alten Dame der früheren rot-grünen Koalition nach, was die UNICEF über die Kinderfreundlichkeit Deutschlands verlautbart hat.

Im PISA-Beispielland Schweden beginnt die allgemeine Schulpflicht übrigens erst mit 7 (sieben!) Jahren.

Nehmen wir mal den konkreten, uns bekannten Fall eines Kindes, das in Schleswig-Holstein am 29.6.2001 neun Wochen zu früh, 1050 Gramm schwer, 37 cm groß auf die Welt kam und seitdem dank der liebevollen Unterstützung seiner Eltern und vieler Helfer zwar gewaltig aufgeholt hat, aber doch bis zur Schulreife noch ein gutes Stück Weges zurückzulegen hat.
Und denken wir uns dann mal einen freundlichen, ohne Probleme am 2.7.2001 auf die Welt gekommenen kleinen Jungen aus Göteborg. Unser kleiner Schleswig-Holsteiner muß nach den Sommerferien 2007 auf die Schulbank, es sei denn, er wird für ganz schlimm krank erklärt, was er natürlich nicht ist, sondern einfach in seiner Entwicklung noch nicht so weit. Aber eine gnadenlose Parlamentsmehrheit hat ihn nun verurteilt, zu beweisen, daß unsere Schulen im Land ihm auf wunderbare Weise plötzlich gerecht werden.

Und unser schwedischer Freund?
Der hat theroretisch bis zum Sommer 2009 (!!!) Zeit, bis er in die Schule muß - er kann zwar auch früher damit beginnen, aber er muß es nicht.
Es könnte ja sein, daß er im Kleinkindalter schwerkrank war und daher auch noch ein bißchen aufzuholen hat.
Was vier Tage und ein paar hundert Kilometer Entfernung doch für einen Unterschied machen können. - Die einen haben verstanden, was Kinderfreundlichkeit ist, die anderen haben eine Parteiräson.

Uns fehlt im Runderlaß des Ministeriums übrigens auch noch der Hinweis, wo man Zeitmaschinen günstig ausleihen kann, um schnell mal gemeinsam mit einem Schulleiter in den Oktober 2006 zurückzusausen.
Ach ja, wenn Sie da ankommen, sagen Sie bitte Bescheid, welch ein Unsinn dem Land und seinen Menschen droht? Welche Fehler / Fehlerinnen da gemacht werden? Danke!

Den vollständigen Text des Runderlasses können Sie hier lesen.




Landesverordnung über Regionalschulen
Entwurfsfassung vom 08.02.2007

Und hier können Sie die aktuelle Entwurfsfassung der Landesverordnung über Regionalschulen (Regionalschulverordnung) als pdf-Datei auf Ihren Computer übertragen. Auch hier gilt: Lesen und staunen!
Kommentare zum Inhalt - und damit hier und da nützliche Verständnishilfen - werden wir auch hierzu in den nächsten Tagen an dieser Stelle veröffentlichen.
Ein Klick genügt.




Eckpunkte einer Mindestgrößenverordnung für die öffentlichen allgemeinbildenden Schulen und Förderzentren


Herausgegeben vom Ministerium für Bildung und Frauen des Landes S.-H. am 29. 1. 07

Und hier können Sie eine Veröffentlichung des Bildungsministeriums unter dem Titel "Eckpunkte einer Mindestgrößenverordnung für die öffentlichen allgemeinbildenden Schulen und Förderzentren" als pdf-Datei auf Ihren Computer übertragen.
Ein Klick genügt.




Datenschutz - Gläserne Schüler

Datenschützer: "...verfassungsrechtlich hochproblematisch"

"Die Pläne und Regelungen zur SchülerID für Zwecke der Analyse von individuellen Bildungsverläufen sind verfassungsrechtlich hochproblematisch, weil sie für die Betroffenen erhebliche Risiken für ihre zukünftige Entwicklung bergen, ohne wirklich erforderlich zu sein."
Zu diesem Fazit kommt Dr. Bizer, Stellvertretender Landesbeauftragter für den Datenschutz in Schleswig-Holstein, in seiner Stellungnahme zur Schüler-ID, wie sie im neuen, gerade frisch vom Landtag verabschiedeten Schulgesetz vorgesehen ist.

In der rechten Spalte finden Sie unter "Datenschutz" auch diesen Link zur Seite "Datenschutz in der Schule" des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz (ULD) Schleswig-Holstein. Wichtig und lesenswert für Eltern, Schüler und Lehrkräfte!

Mehr... (Datenschutzzentrum S-H)


Ratgeber:

Schule: Kein Platz für Mobbing und Gewalt!

Unsere Freunde vom Elternverein Nordrhein-Westfalen haben einen Ratgeber zum Thema Mobbing und Gewalt herausgebracht, den wir Ihnen hier gerne zur Verfügung stellen. Mit einem Klick hier drauf können Sie den Text auf Ihren Computer übertragen und dann ausdrucken.
Als Ansprechpartner für Ihre auf Schleswig-Holstein bezogenen Fragen empfehlen wir Ihnen z.B. die Schulpsycholog/inn/en an den Schulämtern; viele Schulen haben auch an PIT (Prävention im Team) oder Lions' Quest-Programmen teilgenommen, aus denen speziell geschulte Lehrkräfte als Berater hervorgegangen sind. Informationen dazu erhalten Sie ggf. bei Ihrer Schulleitung.

Zentralabitur

Erfahrungen aus NRW zeigen: Probelauf ist unerläßlich!

Das Zentralabitur kommt (vermutlich) unaufhaltsam auch auf die Abiturienten in Schleswig-Holstein zu. 2008 sollen die ersten schriftlichen Abiturprüfungen mit einheitlicher, zentraler Vorgabe der Themen und Aufgaben durchgeführt werden.

Nordrhein-Westfalen führt das Zentralabitur bereits 2007 ein. Klugerweise hat man dort jetzt einen Probedurchlauf in Form zentral vorgegebener Klausuren in mehreren Fächern durchgeführt. Das Ergebnis: Wenn es eine Abiturprüfung gewesen wäre, wäre einiges schiefgegangen.

Mehr...

Aktionsbündnis

Allianz für ein besseres Schulgesetz


Das Ziel des Aktionsbündnisses ist, mittels Volksinitiative, Volksbegehren und Volksentscheid ein besseres Schulgesetz für Schleswig-Holstein zu schaffen. Besser als jenes, das am 24. Januar 07 vom Landtag beschlossen wurde, und auch besser als das bisherige.

Wir wollen dem Schulwesen in Schleswig-Holstein eine zukunftssichere Struktur und Gestalt geben, indem wir dafür sorgen, daß jedes Kind in diesem Land die seiner Begabung und Leistungsfähigkeit optimal entsprechende Bildung erhält. Die Ressourcen sind knapp, umso sorgfältiger müssen sie verwendet werden.

Mehr...

Informationsblatt zu den Zielen des Volksentscheids


Die wichtigsten Ziele des geplanten Volksentscheids zusammengefaßt

Die wichtigsten Ziele des geplanten Volksentscheids haben wir auf einem Informationsblatt zusammengefaßt. Sie können dieses als pdf-Dokument hier auf Ihren Computer übertragen, die Seite ausdrucken, weitergeben und damit an gut sichtbaren Stellen, z.B. in Schaufenstern, an Schwarzen Brettern usw. auf die Volksinitiative aufmerksam machen.









Der Weg zum Volksentscheid
für ein besseres Schulgesetz!


Die schleswig-holsteinische Landesverfassung gibt in Artikel 41 den Bürgerinnen und Bürgern des Landes das Recht, „den Landtag im Rahmen seiner Entscheidungszuständigkeit mit bestimmten Gegenständen der politischen Willensbildung zu befassen. Einer Initiative kann auch ein mit Gründen versehener Gesetzentwurf zugrunde liegen…“

Das Volksabstimmungsgesetz regelt im Zusammenwirken mit den Artikeln 41 und 42 der Landesverfassung das Zustandekommen eines Volksentscheids. Die drei Stufen sind
• Volksinitiative
• Volksbegehren
• Volksentscheid
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Warum die heftige Kritik am Schulgesetzentwurf?

Eine Bestandsaufnahme

Seit einigen Wochen breitet sich unter Eltern, Schülern und Lehrern in Schleswig-Holstein heftige Kritik am Schulgesetzentwurf aus. Warum?

Die Große Koalition hat in einer Nacht- und Nebelaktion das Ende des bewährten, leistungsstarken schleswig-holsteinischen Schulwesens beschlossen. Kein Stein soll auf dem anderen bleiben, alles anders werden. Daß es nicht besser wird, sondern viel, viel schlechter, dessen sind sich die meisten Eltern, Lehrer und Schüler in seltener Eintracht sicher...

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Hauptschule - Realschule –
Regionalschule – Gemeinschaftsschule

Wo sollen unsere Kinder in Zukunft lernen?

Informationen für Eltern

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Ministerpräsident Carstensen bestätigt:

Der Qualitätsverlust an Regionalschulen
wird eintreten.


Der Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins und Sprecher der „Allianz für ein besseres Schulgesetz“, Ulrich G. Kliegis, berichtete heute in Kiel von einem Brief, den Ministerpräsident Peter Harry Carstensen am 23. Januar 2007 einer um die Zukunft der Realschulen besorgten Mutter und Elternvertreterin geschrieben hat:

(Zitat aus dem Brief:)

„... Heute müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass vielfach Kinder mit einer Empfehlung zur Hauptschule in Realschulen sind, den Anforderungen nicht gewachsen sind und dadurch das Niveau der Realschulen sinkt. Sie können daraus ersehen, dass wir bereits heute faktisch Regionalschulen haben“.
(Zitat Ende) Mehr...

Ministerpräsident Carstensen:

"Gemeinschaftsschulen nur dort,
wo Schulträger und Eltern dieses beantragen."

Wichtige Klarstellung


In einem dem Schleswig-Holsteinischen Elternverein e.V. vorliegenden Brief des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten vom 23. Januar 2007 an eine Elternvertreterin und Mutter schreibt der Regierungschef (wörtlich, buchstaben- und leerzeichengenau zitiert):
"... Bei allen Erfolgen, die die CDU in der Bildungspolitik erreicht hat, müssen wir aber auch feststellen, dass die Koalition von zwei gleich starken Partnern getragen wird. Daher war die Einführung der Gemeinschaftsschule nicht zu verhindern. Aber auch weiterhin entstehen Gemeinschaftsschulen nur dort, wo Schulträger und Eltern dieses beantragen. Einzige Ausnahme bilden die Gesamtschulen, die schrittweise in Gemeinschaftsschulen umgewandelt werden. ..."

Damit ist eindeutig klargestellt, daß nirgendwo bestehende Haupt- oder Realschulen oder auch Schulzentren gegen den Elternwillen einfach vom Schulträger in Gemeinschaftsschulen umgewandelt werden können.

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Spitzenplätze nur für Länder mit dreigliedrigem Schulwesen!

Aktuelle Studie der Fachhochschule für Wirtschaft, Berlin

Am 15. Dezember veröffentlichte die Berliner Fachhochschule für Wirtschaft eine „Studie zur Sozialen Lage in den deutschen Bundesländern“. Ein Kapitel widmet sich den (Aus-)Bildungschancen. Die Wissenschaftler haben die Bildungschancen in jedem Bundesland unter die Lupe genommen und nach ausführlich dargelegten Kriterien bewertet. Das Ergebnis ist eine Rangeinstufung („Ranking“), ähnlich einem Zensurensystem.
Die Studie zeigt: Es besteht ein eindeutiger Zusammenhang zwischen dem Aufbau des Schulsystems und den sich daraus ergebenden Bildungschancen.
Wir haben die Berliner Ergebnisse um den Parameter Zwei- bzw. Dreigliedrigkeit des Schulwesens ergänzt.
Erschütternd, aber leider nicht überraschend:
In der Siegergruppe finden sich nur Bundesländer mit einem dreigliedrigen Schulsystem, das Schlußlicht bildet ein fester Block von Ländern mit zweigliedrigem Schulwesen.


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Von der Homepage des Arbeitskreises Gesamtschule e.V:

"Nichts ist ungerechter
als die gleiche Behandlung von Ungleichen!"

Bitte lesen Sie diesen interessanten Beitrag von Holger Fritz auf der Seite des Arbeitskreises Gesamtschule.
Regional- und Gemeinschaftsschulen unterscheiden sich nur ganz geringfügig von Gesamtschulen. Die kritischen Beobachtungen des Autors an Gesamtschulen sollten zur Pflichtlektüre für Bildungspolitiker gehören. Lesen Sie bitte selbst!


Aus dem Hamburger Abendblatt:

Regionalschule: Massiver Protest aus Henstedt-Ulzburg

CDU wehrt sich gegen die "Zwangsreform"


CDU-Chef Horstmann geht auf Konfrontationskurs zum CDU-Fraktionsvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Wilfried Wengler.


Henstedt-Ulzburgs CDU lehnt die Schulreform ab. Die "Zwangsreform" sei "völlig überflüssig", das dreigliedrige Schulsystem müsse erhalten werden, fordert Ortsvorsitzender Wolfgang Horstmann. Er empfiehlt die geplante Einführung der Regionalschule von einer Zwangs- in eine "Kann-Vorschrift" zu ändern.

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Hauptschüler sind keine Schmuddelkinder, Frau Ministerin!


Presseerklärung vom 25. Januar 2007


Zu den neuerlichen Entgleisungen der Bildungsministerin sagte Ulrich Kliegis, Vorsitzender des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins und Sprecher der Allianz für ein besseres Schulgesetz, heute in Kiel:

„Es ist schäbig und schädlich für den Ruf des Landes, wenn die Ministerin in der gestrigen Parlamentsdebatte und nun auch wieder in einem Zeitungsinterview Hauptschüler als "Schmuddelkinder" diffamiert. Diese Wortwahl und das dahinterstehende Denken betrachten wir als menschenverachtend und nicht akzeptabel. Es verwundert, daß der Ministerpräsident ein Kabinettsmitglied so sprechen läßt. Die Wortwahl der Ministerin ist beleidigend und unwürdig.
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Die „Initiative Nachbar Grundschule“ sammelte
über 4.300 Unterschriften

  • für den Erhalt kleiner Grundschulen
  • gegen die Zwangseinschulung aller Sechsjährigen

„Auch in Zukunft muß gelten: Kurze Wege für kurze Beine! Grundschulen müssen auch in kleinen Gemeinden ‚Nachbarn’ bleiben. Der Weg zur Schule darf nicht zum wesentlichen Bestandteil kindlicher Lebenszeit werden“, sagte der Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins, Dr. Ulrich G. Kliegis, heute (am 23. 1. 2007) bei der Übergabe von mehr als 4.300 Unterschriften an die Vorsitzende des Bildungsausschusses des Schleswig-Holsteinischen Landtags, Sylvia Eisenberg (CDU) vor der Presse.

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Landesdatenschutzbeauftragter:


Braucht Schleswig-Holstein wirklich den "gläsernen Schüler"?
Land plant verfassungswidrige Schülerindividualstatistik


Unsere Kinder sollen ausgeforscht werden. Jahrelang, jahrzehntelang. Vom Staat. Vom Bildungsministerium, dem sie und die Eltern vertrauen (müssen). Wie damals die Bürger unseres früheren Nachbarstaates, der jetzt Teil von uns ist. Der Geist lebt fort, er weht übelstriechend aus dem Bildungsministerium über's Land.

Eine Verfolgungsidee? Nein. Teil des neuen Schulgesetzes.

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Einstimmiger Beschluß:

Lübecker Realschul-Kreiselternbeirat:

Wir fordern den Erhalt der Realschulen.


In der Sitzung des Kreiselternbeirats der Lübecker Realschulen vom 18.12.2006 wurde folgende Resolution einstimmig beschlossen:
Wir distanzieren uns von der aktuellen, offiziellen Meinung/Forderung des Landeselternbeirats der Realschulen, unser Bildungssystem zu einem differenzierten eingliedrigen Schulsystem „weiterzuentwickeln“.
...
Der Schulgesetzentwurf zeigt nicht auf, worin für die SchülerInnen der Realschulen Verbesserungen bestehen.
Alle nationalen Leistungsvergleiche dokumentieren eindeutig die signifikante Überlegenheit der Realschule gegenüber integrierten Schulsystemen.


...

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Anhörung im Bildungsausschuß des Landtags

Vorsitzender des Landeselternbeirats der Realschulen löst Befremden aus

Da reiben sich die Eltern von mehr als 50.000 Realschülern in Schleswig-Holstein erstaunt die Augen: Ihr oberster Repräsentant forderte am 7. Dezember bei der mündlichen Anhörung zum Schulgesetzentwurf nicht nur, die Realschulen abzuschaffen, sondern gleich die Schaffung einer Einheitsschule, also einer einzigen Schulart für alle. Lediglich eine gymnasiale Oberstufe will er daran dulden.

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Stellungnahme des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins zum Schulgesetzentwurf zum Download

Kritik am Inhalt, sofern man davon überhaupt sprechen kann, aber auch am Zeitpunkt des Gesetzgebungsverfahrens bestimmt die (vorläufige) Stellungnahme des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins zum Schulgesetzentwurf.


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Erhebliche Mehrkosten durch das neue Schulgesetz

Schleswig-Holsteinischer Gemeindetag übt heftige Kritik am Schulgesetzentwurf

"Das Gesetz wird sowohl für das Land als auch für die Schulträger erhebliche Mehrkosten verursachen. Diese sind vor dem Hintergrund der Finanzlage des Landes und des Eingriffes in die kommunalen Finanzen in Höhe von 480 Mio. Euro in dieser Wahlperiode nicht vertretbar. Es ist nicht akzeptabel, dass die größte Änderung der Schullandschaft seit 35 Jahren ohne ein plausibles Folgekostenszenario gestartet wird..."

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Verbindungslehrerwahlen:
Die Ministerin kennt das Schulgesetz nicht.

Weiß sie es nicht, oder sagt sie die Unwahrheit?

Gestern (10.12.)abend im NDR1 - Welle Nord - Radioprogramm. Die Ministerin stellte sich Hörerfragen zum Schulgesetzentwurf. Ein Mitglied der Ladesschülervertretung der Realschulen wollte wissen, warum die Direktwahl der Verbindungslehrer auf Kreis- und Landesebene durch das neue Gesetz abgeschafft werden soll...

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Der Schulgesetzentwurf in der Diskussion

Informations- und Diskussionsabend mit
Dr. Ekkehard Klug, Bildungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion
Helmut Siegmon, Philologenverband Schleswig-Holstein
Vertretern des Realschullehrerverbandes, der Eltern und der Schüler Bisher wohl einmalig in Schleswig-Holstein: Eltern-, Lehrer- und Schülervertretungen und -Interessensverbände finden sich zu einem Aktionsbündnis für den Erhalt des dreigliedrigen Schulsystems zusammen. Die "Allianz für ein besseres Schulgesetz" lud Eltern, Lehrer und Schüler zu einem Informations- und Diskussionsabend am Donnerstag, d. 7.12.2006, in Kiel ein.


Ein zusammenfassender Bericht von der Veranstaltung folgt hier in Kürze.

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Mehr als 6.000 Realschüler demonstrierten am 4.Dezember im ganzen Land

Realschüler aus der gesamten Region Kiel und Umland hatten am 4.Dezember ein großartiges Gemeinschaftserlebnis: Sie demonstrierten gemeinsam vor dem Kieler Landeshaus gegen die Einführung der Regionalschule Kilometerlanger Demonstrationszug auf dem Weg zum Bildungsministerium Gegen die Absicht von Landesregierung und Parlamentsmehrheit, das dreigliedrige Schulsystem zu demontieren und zu diesem Zweck als erste die Haupt- und Realschulen auszulöschen, gingen die Realschüler am vergangenen Montag, dem 4. Dezember, auf die Straße.
2.500 Teilnehmer in Lübeck, mindestens 1.500 in Kiel, 2.000 in anderen Städten des Landes - ein toller Anfang.


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